Die zehn Festivaltage sind wie ein Feuerwerk: Sie sind das Ergebnis einer mehrmonatigen Arbeit (mit wenigen Pausen), die plötzlich vollendet ist und sich dem Publikum präsentiert. Hinter den Kulissen sind Hunderte von Menschen ununterbrochen im Einsatz: endlose Tage, unvorhergesehene Ereignisse, anzupassende Zeitpläne, verschwundene Stars, technische Probleme etc. Die Arbeit für das Festival erfordert enorme Flexibilität und viele Ressourcen. Und das alles, ohne dass die breite Öffentlichkeit etwas davon mitbekommt. Dank der Anstrengungen hinter den Kulissen bleiben die Zahnräder dieser gut geölten Maschine grösstenteils unsichtbar, und ihr Knirschen bleibt für die Festivalbesucher:innen unhörbar. Das Ganze ist also im Grunde eine hochkomplexe Maschinerie.
Was braucht es, damit ein so leistungsstarkes Team funktioniert? Welche Ressourcen werden von den befragten Personen mobilisiert? Wo liegen die Grenzen eines so stark vereinnahmenden Jobs? Ist es immer möglich, Privat- und Berufsleben voneinander zu trennen?
Dieses Video ist Teil der Ausstellung «Auch wir sind das Festival! Stimmen zur Geschichte des Locarno Film Festival».
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